Maßgefertigte Lösungen aus Aluminium, Glas und Stahl
Meisterbetrieb seit 2012Eigene Fertigung · Hoppegarten-HönowBerlin & Brandenburg
Ausgeführter Sommergarten mit Ganzglasfront und WPC-Terrasse in Hönow
Sommergarten Berlin & Brandenburg

Sommergarten: geschützt sitzen, den Garten offen halten

Bei Wind geschützter sitzen, an warmen Tagen die Glasfront weit öffnen: Entscheidend sind Parkseite, Durchgang, Boden, Wasser und Sonnenschutz – nicht nur die Quadratmeter Glas.

Der erste Unterschied

Ein Sommergarten verlängert die Terrassensaison – er ist kein Wohnraum.

Ein Sommergarten ist eine Terrasse mit Dach und zu öffnenden Glaselementen. Er schützt beim Sitzen vor Wind und seitlichem Regen, bleibt aber ungedämmt. Wenn Sie den Raum dauerhaft beheizen und im Winter als Wohnraum nutzen möchten, braucht es einen eigens geplanten Wohnwintergarten.

Karalus Glas- und Metallbau plant solche Anlagen aus Hoppegarten-Hönow für Berlin und Brandenburg. Wir beginnen mit Ihrem Alltag: Wo sitzen Sie, wo gehen Sie in den Garten, von wo kommt die Sonne und was trägt die Bodenschiene?

Drei ausgeführte Anlagen

Gleicher Wunsch, drei unterschiedliche Lösungen.

Die Projektdetails gelten jeweils nur für das gezeigte Haus. Sie zeigen, welche Fragen wir vor einem Angebot stellen.

Hönow: fünf Scheiben, freier Zugang

Beim Sommergarten in Hönow laufen fünf Frontscheiben nach rechts; links bleibt ein eigener Zugang. Ein ZIP-Screen, Beleuchtung und ein stufenfreier WPC-Boden auf Aluminium-Unterkonstruktion ergänzen die Anlage. Die Lichtbänder enden vor der ZIP-Führung – ein Detail, das beide Funktionen voneinander freihält.

Grünheide: Bodenhöhe und Luftweg

In Grünheide wurde der Terrassenbereich um zwei Stufen angehoben. Abgestufte Seitenscheiben, ein Kippfenster, mattiertes Glas und eine weit ausfahrende Aufglasmarkise reagieren auf Bestand, Lüftung, Einblick und Sonne. Die Stufen sind ausdrücklich kein Beispiel für Barrierefreiheit.

Marzahn: Sonderform und Entwässerung

Der Sommergarten in Berlin-Marzahn ist 9,20 Meter breit; seine Auslage verändert sich von 2,90 auf 4,80 Meter. Ein vorhandener Kamin blieb eingebunden. Weil ein geeigneter Ringanker fehlte, wurden rückwärtiger Rahmen, Fundamente und Stahlverstärkungen geplant. Drei geneigte Rinnenabschnitte führen das Wasser zusammen.

Was ist bei Ihnen anders?

Breite und Glasart allein beantworten diese Frage nicht. Öffnungsrichtung, Parkposition, Hausanschluss, tragender Boden, seitliche Sonne und Wasserführung müssen zu Ihrer Terrasse passen. Fotos und grobe Maße sind deshalb für den ersten Termin wertvoller als ein pauschaler Quadratmeterpreis.

Vor dem Angebot

Fünf Entscheidungen, die den Sommergarten nutzbar machen.

1. Nutzung

Soll die Anlage vor allem Wind abhalten, einen regengeschützten Sitzplatz schaffen oder ganzjährig beheizter Raum werden? Die letzte Aufgabe gehört zu einer anderen Konstruktion.

2. Öffnung und Durchgang

Wo stehen die Scheiben, wenn die Front geöffnet ist? Eine große Glasfläche hilft wenig, wenn sie dann den Weg in den Garten verstellt.

3. Sonne und Luft

Dachmarkise und seitlicher ZIP-Screen lösen unterschiedliche Aufgaben. Warme Luft braucht außerdem einen Weg nach draußen. Lage und Glasfläche bestimmen die passende Kombination.

4. Boden und Wasser

Trägt der Untergrund Schienen und Glas? Welche Aufbauhöhe ist vorhanden, und wo laufen Regenwasser und Schmutz ab? Ein bündiger Übergang muss dazu passen.

5. Vorhandenes Dach

Eine spätere Verglasung ist nur nach Prüfung von Tragwerk, Befestigung, Fundamenten, Entwässerung und Lüftung seriös zuzusagen.

Glas und Durchgang

Wie schließen Sie den Sommergarten, ohne den Gartenweg zu verlieren?

Die richtige Front ist nicht nur eine Frage der Glasfläche. Entscheidend ist, wie weit Sie öffnen möchten, wo die Scheiben parken und wie Sie bei geschlossener Front hinausgehen.

Schieben und weit öffnen

Eine Ganzglas-Schiebeanlage sammelt ihre Scheiben seitlich. In Hönow parken fünf Frontscheiben rechts; links bleibt ein eigener Zugang. Für Ihr Haus müssen Laufwege, Glaszahl und Parkseite gesondert festgelegt werden.

Feste Felder und Sonderformen

Wo ein Öffnungsflügel keinen Platz hat oder eine Seitenfläche schräg verläuft, können feste Glaselemente die bewegliche Front ergänzen. Grünheide zeigt abgestufte Seitenscheiben und ein Kippfenster. Welche Teile fest bleiben, entscheidet der Grundriss.

Was bringt eine Bürstendichtung?

In Grünheide schließen die Schiebeelemente mit einer mitlaufenden Bürstendichtung. Das ist ein Detail der dort verbauten Anlage, keine Zusage für jedes Glassystem. Lassen Sie im Angebot zeigen, an welchen Fugen Bürsten oder andere Abschlüsse vorgesehen sind und wo konstruktive Öffnungen bleiben. Eine ungedämmte Front wird dadurch nicht zur Wohnraumtür.

Schwelle, Zugang und Wasser

Ein möglichst bequemer Übergang braucht einen tragfähigen Schienenunterbau und einen geklärten Wasserweg. Auch die Tür- oder Durchgangsposition muss zur Parkseite passen. Der Vergleich der Öffnungselemente hilft bei der Auswahl; die Ausführung wird am Gebäude geprüft.

Schatten zusammen planen

Was gehört über das Glas – und was vor die Seite?

Eine Überglasmarkise verschattet vor der Dachverglasung. Eine Unterglasmarkise liegt geschützt unter dem Dach, aber die Sonne hat das Glas bereits erreicht. Ein ZIP-Screen hilft vor allem bei seitlicher oder tief stehender Sonne. Keines dieser Elemente ersetzt ausreichende Öffnung und Lüftung. Welche Kombination sinnvoll ist, richtet sich nach Sonnenverlauf, Dachform und den geplanten Glasfronten. Unter- und Überglas im Alltag vergleichen.

Begriffe ohne Missverständnisse

Sommergarten, Kaltwintergarten oder Wohnwintergarten?

„Sommergarten“ und „Kaltwintergarten“ bezeichnen häufig denselben unbeheizten, saisonal nutzbaren Glasanbau. Der Name allein sagt noch nichts über Dichtheit oder Komfort. Im Angebot müssen Profilaufbau, Glas, Öffnung und vorgesehene Nutzung stehen. Ein Kaltwintergarten folgt im Winter deutlich stärker dem Außenklima als ein Wohnwintergarten mit gesondert geplanter thermischer Hülle. Der Begriffsvergleich erklärt die Unterschiede im Detail.

Fragen aus der Planung

Was möchten Eigentümer vorab wissen?

Wie offen kann die Front im Sommer sein?

Das hängt von Anzahl, Laufwegen und Parkseite der Schiebeelemente ab. In Hönow werden fünf Frontscheiben auf einer Seite gesammelt. Die mögliche Öffnungsbreite für Ihr Haus legen wir aus dem Grundriss fest.

Wird es im Winter warm genug zum Wohnen?

Ein ungedämmter Sommergarten ist kein dauerhaft beheizbarer Wohnraum. Sonne kann ihn zeitweise erwärmen, bei Kälte verliert er Wärme.

Was hilft gegen tief stehende Sonne und Hitzestau?

Eine Dachmarkise verschattet vor allem von oben; tief stehende Sonne trifft seitlich auf den Sitzplatz. Je nach Ausrichtung kann ein ZIP-Screen helfen. Zugleich braucht warme Luft einen Weg hinaus.

Welche Angaben gehören ins Angebot?

Dach- und Glaskonstruktion, Öffnungsrichtung und Parkposition, Boden- und Fundamentvoraussetzungen, Entwässerung, Beschattung, Elektroarbeiten, Montageumfang und bauseitige Leistungen. So vergleichen Sie nicht nur Quadratmeterpreise.

Der nächste sinnvolle Schritt

Zeigen Sie uns Ihre Terrasse.

Schicken Sie Projektort, grobe Breite und Tiefe sowie Fotos von Hauswand, Boden und Gartenzugang. Wir ordnen ein, was vor einem belastbaren Angebot vor Ort geprüft werden muss.