Bei Wind geschützter sitzen, an warmen Tagen die Glasfront weit öffnen: Entscheidend sind Parkseite, Durchgang, Boden, Wasser und Sonnenschutz – nicht nur die Quadratmeter Glas.
Nutzung, Offenheit und Gestaltung stehen hier im Mittelpunkt. Bauarten vergleichen
Ausgeführter Sommergarten mit Ganzglasfront in Schöneiche
Karalus Glas- und Metallbau plant, fertigt und montiert Sommergärten für Berlin und Brandenburg. Vom Standort Hoppegarten-Hönow bei Berlin stimmen wir Öffnung, Anschlüsse und Ausstattung auf Ihre Terrasse ab.
Stufenfreier Zugang und Ganzglas
Sommergarten / Ganzglas · Schöneiche bei Berlin
Fünf Frontscheiben, ein durchgehender fünf Meter breiter ZIP-Screen und WPC auf Aluminium. Der heroal CR Sommergarten in DB 703 Feinstruktur verbindet Ganzglas-Schieber, Sichtschutzglas, LED und appfähige Beschattung.
Ein angehobener Terrassenbereich wurde zum hellen, geschützten Gartenraum. RAL 8017, matte Sichtschutzfelder, stufenförmige Seitenscheiben und eine weit ausfahrende Athena-Aufglasmarkise prägen die Maßanfertigung.
Die 9,20 Meter breite Anlage folgt dem Bestand mit unterschiedlichen Dachtiefen. Ganzglas-Schieber, Stahlverstärkungen und drei geneigte Rinnenabschnitte wurden für dieses Haus gemeinsam geplant.
Ihr Sitzplatz bleibt draußen – die Front wird beweglich
Ein Sommergarten soll Wind abhalten und sich bei Wärme wieder weit öffnen lassen. Deshalb beginnen wir mit Sitzplatz, Durchgang und Parkseite der Scheiben. Schöneiche zeigt fünf auf einer Seite gesammelte Frontscheiben und einen getrennten seitlichen Zugang. Diese Aufteilung ist eine Projektlösung; für Ihr Haus werden Schienen, Glas und Boden neu abgestimmt.
Vergleichen Sie die Bauteile gemeinsam: Das Dach trägt und entwässert, die Front öffnet den Raum, der Boden nimmt Schienen und Glas auf. Schatten und Luftwechsel werden darauf abgestimmt.
Dach, Profile und Glas
Ein festes Dach und ein bewegliches Glasdach haben unterschiedliche Bedien- und Pflegeanforderungen. Klare oder matte Glasflächen verändern Ausblick und Licht; das Glas allein löst die Beschattungsfrage nicht.
Bewegliche Scheiben schaffen Öffnung, feste Felder können schräge Seiten oder Anschlüsse schließen. Parkfläche, nutzbarer Durchgang und Schwelle werden im Grundriss festgelegt.
Bürsten können offene Fugen einer geeigneten Anlage begrenzen. Sie schaffen keine gedämmte, luftdichte Gebäudehülle. Wasserablauf, seitlicher Regen und Lüftung bleiben eigene Planungsaufgaben.
Außenbeschattung, geschütztes Tuch unter Glas und senkrechte Screens erfüllen verschiedene Aufgaben. Bei geschlossenen Seiten muss zusätzlich ausreichend Luft ausgetauscht werden können.
Dach, Glasteilung, Unterkonstruktion, Fundamente und Beschattung sollten einzeln beschrieben sein. Karalus übernimmt Aufmaß und Montage und koordiniert die nötigen Bau- und Elektroarbeiten. Fundamente führen wir zu großen Teilen selbst aus; für größere Bauarbeiten steht ein Baupartner bereit. Sie müssen die Gewerke nicht selbst organisieren. Die vereinbarten Arbeiten werden im Angebot zugeordnet.
Ein Sommergarten verlängert die Terrassensaison – er ist kein Wohnraum.
Der erste Unterschied
Ein Sommergarten ist ein unbeheizter Glasanbau: eine Terrasse mit Dach und zu öffnenden Glaselementen. Auch der allgemeine Begriff Glashaus wird dafür verwendet. Er beschreibt allein noch keinen Wärmeschutz und keine bestimmte Dichtheit. Er schützt beim Sitzen vor Wind und seitlichem Regen, bleibt aber ungedämmt. Wenn Sie den Raum dauerhaft beheizen und im Winter als Wohnraum nutzen möchten, braucht es einen eigens geplanten Wohnwintergarten.
Karalus Glas- und Metallbau plant solche Anlagen aus Hoppegarten-Hönow für Berlin und Brandenburg. Wir beginnen mit Ihrem Alltag: Wo sitzen Sie, wo gehen Sie in den Garten, von wo kommt die Sonne und was trägt die Bodenschiene?
Gleicher Wunsch, drei unterschiedliche Lösungen.
Drei ausgeführte Anlagen
Die Projektdetails gelten jeweils nur für das gezeigte Haus. Sie zeigen, welche Fragen wir vor einem Angebot stellen.
Schöneiche: fünf Scheiben, freier Zugang
Beim Sommergarten in 15566 Schöneiche – WPC-Boden und Ganzglas laufen fünf Frontscheiben nach rechts; links bleibt ein eigener Zugang. Ein ZIP-Screen, Beleuchtung und ein stufenfreier WPC-Boden auf Aluminium-Unterkonstruktion ergänzen die Anlage. Die Lichtbänder enden vor der ZIP-Führung – ein Detail, das beide Funktionen voneinander freihält.
Grünheide: Bodenhöhe und Luftweg
In Sommergarten in 15537 Grünheide (Mark) – braune Konstruktion mit Ganzglas wurde der Terrassenbereich um zwei Stufen angehoben. Abgestufte Seitenscheiben, ein Kippfenster, mattiertes Glas und eine weit ausfahrende Aufglasmarkise reagieren auf Bestand, Lüftung, Einblick und Sonne. Die Stufen sind ausdrücklich kein Beispiel für Barrierefreiheit.
Marzahn: Sonderform und Entwässerung
Der Sommergarten in 12689 Berlin-Marzahn – 9,20 Meter Breite und Diagonalfront ist 9,20 Meter breit; seine Auslage verändert sich von 2,90 auf 4,80 Meter. Ein vorhandener Kamin blieb eingebunden. Weil ein geeigneter Ringanker fehlte, wurden rückwärtiger Rahmen, Fundamente und Stahlverstärkungen geplant. Drei geneigte Rinnenabschnitte führen das Wasser zusammen.
Was ist bei Ihnen anders?
Breite und Glasart allein beantworten diese Frage nicht. Öffnungsrichtung, Parkposition, Hausanschluss, tragender Boden, seitliche Sonne und Wasserführung müssen zu Ihrer Terrasse passen. Fotos und grobe Maße sind deshalb für den ersten Termin wertvoller als ein pauschaler Quadratmeterpreis.
Fünf Entscheidungen, die den Sommergarten nutzbar machen.
Vor dem Angebot
1. Nutzung
Soll die Anlage vor allem Wind abhalten, einen regengeschützten Sitzplatz schaffen oder ganzjährig beheizter Raum werden? Die letzte Aufgabe gehört zu einer anderen Konstruktion.
2. Öffnung und Durchgang
Wo stehen die Scheiben, wenn die Front geöffnet ist? Eine große Glasfläche hilft wenig, wenn sie dann den Weg in den Garten verstellt.
3. Sonne und Luft
Dachmarkise und seitlicher ZIP-Screen lösen unterschiedliche Aufgaben. Warme Luft braucht außerdem einen Weg nach draußen. Lage und Glasfläche bestimmen die passende Kombination.
4. Boden und Wasser
Trägt der Untergrund Schienen und Glas? Welche Aufbauhöhe ist vorhanden, und wo laufen Regenwasser und Schmutz ab? Ein bündiger Übergang muss dazu passen.
5. Vorhandenes Dach
Eine spätere Verglasung ist nur nach Prüfung von Tragwerk, Befestigung, Fundamenten, Entwässerung und Lüftung seriös zuzusagen.
Wie schließen Sie den Sommergarten, ohne den Gartenweg zu verlieren?
Glas und Durchgang
Die richtige Front ist nicht nur eine Frage der Glasfläche. Entscheidend ist, wie weit Sie öffnen möchten, wo die Scheiben parken und wie Sie bei geschlossener Front hinausgehen.
Wo ein Öffnungsflügel keinen Platz hat oder eine Seitenfläche schräg verläuft, können feste Glaselemente die bewegliche Front ergänzen. Sommergarten in 15537 Grünheide (Mark) – braune Konstruktion mit Ganzglas zeigt abgestufte Seitenscheiben und ein Kippfenster. Welche Teile fest bleiben, entscheidet der Grundriss.
Was bringt eine Bürstendichtung?
In Grünheide schließen die Schiebeelemente mit einer mitlaufenden Bürstendichtung. Das ist ein Detail der dort verbauten Anlage, keine Zusage für jedes Glassystem. Lassen Sie im Angebot zeigen, an welchen Fugen Bürsten oder andere Abschlüsse vorgesehen sind und wo konstruktive Öffnungen bleiben. Eine ungedämmte Front wird dadurch nicht zur Wohnraumtür.
Schwelle, Zugang und Wasser
Ein möglichst bequemer Übergang braucht einen tragfähigen Schienenunterbau und einen geklärten Wasserweg. Auch die Tür- oder Durchgangsposition muss zur Parkseite passen. Der Vergleich der Öffnungselemente hilft bei der Auswahl; die Ausführung wird am Gebäude geprüft.
Was gehört über das Glas – und was vor die Seite?
Schatten zusammen planen
Eine Überglasmarkise verschattet vor der Dachverglasung. Eine Unterglasmarkise liegt geschützt unter dem Dach, aber die Sonne hat das Glas bereits erreicht. Ein ZIP-Screen hilft vor allem bei seitlicher oder tief stehender Sonne. Keines dieser Elemente ersetzt ausreichende Öffnung und Lüftung. Welche Kombination sinnvoll ist, richtet sich nach Sonnenverlauf, Dachform und den geplanten Glasfronten. Unter- und Überglas im Alltag vergleichen.
Bei geschlossenen Seiten muss warme Luft entweichen können. Lüftung und Beschattung werden deshalb gemeinsam geplant; der unbeheizte Sommergarten wird dadurch nicht zum Wohnwintergarten.
Sommergarten, Kaltwintergarten oder Wohnwintergarten?
Begriffe ohne Missverständnisse
„Sommergarten“ und „Kaltwintergarten“ bezeichnen häufig denselben unbeheizten, saisonal nutzbaren Glasanbau. Der Name allein sagt noch nichts über Dichtheit oder Komfort. Im Angebot müssen Profilaufbau, Glas, Öffnung und vorgesehene Nutzung stehen. Ein Kaltwintergarten folgt im Winter deutlich stärker dem Außenklima als ein Wohnwintergarten mit gesondert geplanter thermischer Hülle. Der Begriffsvergleich erklärt die Unterschiede im Detail.
Was möchten Eigentümer vorab wissen?
Fragen aus der Planung
Wie offen kann die Front im Sommer sein?
Das hängt von Anzahl, Laufwegen und Parkseite der Schiebeelemente ab. Bei dem Sommergarten in Schöneiche werden fünf Frontscheiben auf einer Seite gesammelt. Die mögliche Öffnungsbreite für Ihr Haus legen wir aus dem Grundriss fest.
Wird es im Winter warm genug zum Wohnen?
Ein ungedämmter Sommergarten ist kein dauerhaft beheizbarer Wohnraum. Sonne kann ihn zeitweise erwärmen, bei Kälte verliert er Wärme.
Was hilft gegen tief stehende Sonne und Hitzestau?
Eine Dachmarkise verschattet vor allem von oben; tief stehende Sonne trifft seitlich auf den Sitzplatz. Je nach Ausrichtung kann ein ZIP-Screen helfen. Zugleich braucht warme Luft einen Weg hinaus.
Welche Angaben gehören ins Angebot?
Dach- und Glaskonstruktion, Öffnungsrichtung und Parkposition, Boden- und Fundamentvoraussetzungen, Entwässerung, Beschattung, Elektroarbeiten, Montageumfang und bauseitige Leistungen. So vergleichen Sie nicht nur Quadratmeterpreise.
Ein Sommergarten ergänzt das Terrassendach um Glasseiten und bleibt ein unbeheizter Außenbereich. Die Bezeichnung allein beschreibt weder Dichtheit noch mögliche Nutzungsmonate. Entscheidend sind Dach, Öffnung, Boden, Sonne und Luftwechsel.
Bei einem Sommergarten kommt zur Dachfläche die seitliche Verglasung hinzu. Deshalb werden Wärme, Blendung, Einblicke und Lüftung getrennt betrachtet. Beschattung kann Sonneneintrag begrenzen; sie macht den ungedämmten Raum weder zum Wohnwintergarten noch ersetzt sie den Luftwechsel.
Wer übernimmt die Wartung meines Sommergartens?
Karalus übernimmt die Wartung und Prüfung Ihres bei uns gekauften Sommergartens. Auch die von uns verkauften ergänzenden Produkte gehören zu unserem Service. Bei dazugehörigen Markisen können Sie beispielsweise den Austausch von Tuch, Motor oder Steuerung mit uns besprechen.
Nennen Sie uns den Standort und Ihren Wartungswunsch oder beschreiben Sie, was Ihnen aufgefallen ist. Ein Foto und eine vorhandene Auftragsnummer helfen bei der Vorbereitung. Service anfragen.
Farben und Gestaltung Ihres Sommergartens
Profile, Dach und Glasseiten sollen zusammenpassen. Bei einem Sommergarten wählen Sie die Profilfarbe und Oberfläche unabhängig von der Glaswirkung. Stimmen Sie Schienen, Pfosten und vorhandene Fenster farblich aufeinander ab. Der gemeinsame Farbenratgeber erläutert RAL-Töne und Oberflächen; die verfügbare Auswahl richtet sich nach Ihrem System.
Sie behalten Karalus als Ansprechpartner. Welche Eigenleistungen, Partnerleistungen und Vorarbeiten dazugehören, wird im Angebot festgelegt.
Den Projektablauf in fünf Schritten ansehen
Wunsch und Bestand klären. Fotos, grobe Maße, Projektort und gewünschte Nutzung bilden den Einstieg.
Aufmaß und technische Planung abstimmen. Anschlüsse, Befestigung, Lasten und Ausstattung werden am konkreten Vorhaben geprüft.
Umfang und Vorbereitung festlegen. Im Angebot stehen Leistungen, Zuständigkeiten und erforderliche Vorarbeiten. Notwendige Fachplanungen und größere Bauarbeiten stimmen wir mit Partnern ab.
Fertigung und Montage vorbereiten. Karalus fertigt die vereinbarte Metall- und Glaskonstruktion und stimmt die Montage mit den notwendigen Vorleistungen ab.
Funktion und weitere Betreuung klären. Nach der Montage gehören Bedienung, Pflege und offene Punkte zur gemeinsamen Prüfung. Für Ihre bei Karalus gekaufte Anlage können Sie anschließend Service anfragen.
Was kostet ein konkret angebotener Sommer-/Kaltgarten?
30.103,14 € brutto für 5,00 × 3,00 m. Das Angebot umfasst ein Sun-Chill-Aluminiumdach in RAL 9007 Feinstruktur mit klarem 10-mm-VSG, zwei Punktfundamente, Befestigungsplatten und Wandmontage ohne Dämmung. Die ungedämmten Glasseiten bestehen aus einer SL-16-Front von 5,00 × 2,20 m, zwei seitlichen SL-16-Anlagen von jeweils 3,00 × 2,10 m und fest verglasten Seitenkeilen. Dazu gehören klares 10-mm-ESG, Verriegelungen, Edelstahl-Laufbereiche und eine KADECO-520-Überglasmarkise mit 5,00 × 3,50 m sowie Solexa-Steuerung.
Wie setzt sich dieses Sommergarten-Angebot zusammen?
Dach, Fundamente, Platten und Wandmontage: 7.957,80 € netto.
Front, Glasseiten, Seitenkeile und Zubehör: 13.673,56 € netto.
Überglasmarkise und Steuerung: 3.576,40 € netto.
Zuschlag: 89,00 € netto; die Anfahrt ist im Beispiel mit 0,00 € angesetzt.
Gesamt: 25.296,76 € netto + 4.806,38 € Umsatzsteuer = 30.103,14 € brutto. Der optionale andere Markisenstoff für 189,00 € netto ist nicht enthalten.
Preisstand: 6. Oktober 2026. Die Beträge sind Angebotsbeispiele inklusive Montage und 19 % Umsatzsteuer. Sie gelten für den beschriebenen Umfang; der Preis für Ihr Vorhaben wird nach Aufmaß und Leistungsabgrenzung kalkuliert. Putz- und Malerarbeiten sind ausdrücklich ausgeschlossen. Bauantrag und behördliche Gebühren sind in diesen Angeboten nicht als Leistungen ausgewiesen.
Schicken Sie Projektort, grobe Breite und Tiefe sowie Fotos von Hauswand, Boden und Gartenzugang. Wir ordnen ein, was vor einem belastbaren Angebot vor Ort geprüft werden muss.
Vom Terrassendach zum Sommergarten in 15366 Hoppegarten-Birkenstein
4,48 × 3,00 m: von Karalus aufgebauter WPC-Boden mit Fries-Unterkonstruktion, heroal CR Terrassendach und montierte TS-Aluminium-Ganzglasanlagen. Die Originalbilder dokumentieren den Ausbau vom offenen Dach bis zur heutigen Verglasung.