Glasfelder bis zur technisch möglichen Größe
Realisierte Scheiben reichen bis 5,12 Meter Länge; die größte ausgeführte Breite betrug 1,19 Meter bei 12 mm Glas. Maß und Aufbau bleiben statikabhängig.

Von der Statik über das Glas bis zur Entwässerung: Karalus plant, fertigt und montiert Ihr Terrassendach als abgestimmte Gesamtlösung.
Karalus fertigt Aluminium-Terrassendächer selbst aus Langprofilen. Besonders häufig kommt eine Konstruktion mit obenliegender Tragstruktur zum Einsatz: Der statisch wirksame Bereich liegt oberhalb der Glasfläche, sodass die Ansicht von unten ruhiger und heller bleibt. Glasfelder, Sparrenabstände, Schneelast und Anschlüsse werden nicht nach einem starren Verkaufsschema, sondern für das Gebäude geplant.
Realisierte Scheiben reichen bis 5,12 Meter Länge; die größte ausgeführte Breite betrug 1,19 Meter bei 12 mm Glas. Maß und Aufbau bleiben statikabhängig.
Aluminium-Abdeckungen und schmale Keildichtungen vermeiden breite, frei bewitterte Gummilippen auf der Dachoberseite.
Zuschnitt, Bearbeitung und Zusammenbau erfolgen überwiegend in der Werkstatt in Hoppegarten. Sondermaße und schwierige Anschlüsse sind Teil des Tagesgeschäfts.
Aufmaß, Fundamente, Montage, Verglasung, Beschattung und kleine vorbereitende Elektroarbeiten werden abgestimmt; angrenzende Gewerke kommen über Fachpartner hinzu.
Bevor Profile und Farben ausgewählt werden, klären wir, was unter dem Dach passieren soll: Sollen nur Möbel trocken bleiben, soll dort gearbeitet oder gefeiert werden, kommt die Sonne tief von der Seite und ist eine spätere Verglasung denkbar? Daraus ergeben sich Position, Tiefe, Höhe, Feldaufteilung, Beschattung und Öffnungswege.
Wer aus dem offenen Dach später einen Sommer- oder Kaltwintergarten machen möchte, braucht von Anfang an passende Keilelemente, tragfähige Stützen, eine geeignete Entwässerung und eine Markise, die den späteren Seitenteilen nicht im Weg steht. Auch Fenster und Türen des Hauses müssen sich weiterhin sinnvoll öffnen lassen.
Beides ist möglich. Entscheidend sind Hauswand, Wärmedämmung, Dachkasten, Klinker, Baugrund und die statische Lastabtragung. Bei jungen Gebäuden kann ein eigener Rahmen vor der Fassade sinnvoll sein, damit Gewährleistungs- und Abdichtungsschnittstellen sauber getrennt bleiben.
Karalus plant Glasdächer häufig mit 10 mm Verbundsicherheitsglas. Die tatsächliche Glasstärke und Feldbreite ergeben sich immer aus Glasstatik, Wind- und Schneelast, Geometrie und Auflagerung. Auch 12 mm VSG, Matt- oder Sonnenschutzverglasung sind projektbezogen möglich.
Eine übliche Überkopfverglasung ist keine begehbare Verkehrsfläche. Reinigung und Wartung gehören vom Rand, mit geeigneten Arbeitsmitteln oder durch Fachpersonal geplant – besonders bei Nässe und Absturzhöhe.
Das Fallrohr wird bei Karalus nicht durch das tragende Stahlprofil der Stütze geführt. Es liegt zugänglich in der Stützenverkleidung. So lassen sich Ablauf, Rohr und Revisionsstellen kontrollieren, ohne das statische Bauteil zu beeinträchtigen.
Bei einem typischen 5 × 3-Meter-Dach kommen häufig zwei Fundamente zum Einsatz. Anzahl, Größe und Stützenabstand hängen jedoch von Schneelast, Dachseite, möglichem Dachlawinenbereich, Baugrund und Konstruktion ab. Beton und Bewehrung werden passend zur Planung ausgeführt.
Vorhandene Stromleitungen können – getrennt von der Entwässerung – durch den Hohlraum der Verkleidung zu Markise, Licht oder Heizstrahler geführt werden. Der Anschluss an die Hausinstallation bleibt dem dafür zuständigen Elektrofachbetrieb vorbehalten.
Eine außenliegende Markise hält Sonnenenergie vor dem Glas zurück. Unterglasmarkisen sind besser vor Witterung geschützt, lassen die Wärme aber zunächst unter das Dach. ZIP-Screens helfen gegen tief stehende Sonne, Wind und Einblicke. Bäume, Tannennadeln und Reinigungszugang werden bei der Systemwahl mitgedacht.
Neben häufig verfügbaren Feinstrukturfarben wie RAL 9007 oder DB 703 sind viele Sonderfarben und Oberflächen möglich. Feinstruktur kaschiert kleine Gebrauchsspuren gut, braucht bei eisenhaltigem Brunnenwasser und dauerfeuchten Schattenlagen jedoch eine passende Pflege.
Profile, Rinne und Abläufe sollten regelmäßig von Laub und Schmutz befreit werden. Für Aluminium und Dichtungen eignen sich milde, vom Systemhersteller freigegebene Reinigungsmittel. Hochdruck, Scheuermittel und unkontrolliertes Betreten des Glasdachs sind zu vermeiden.

Karalus setzt bei Glasdächern häufig 10 mm VSG ein. Ziel sind möglichst große, statisch zulässige Glasfelder und damit weniger Sparren im Blickfeld. 12 mm VSG, Mattglas und Sonnenschutzglas sind projektbezogen ebenfalls möglich. Glasaufbau und Dimensionierung werden für Wind, Schnee, Geometrie und Auflager geprüft.
Bei tragfähigem Mauerwerk kann eine direkte oder statisch bemessene Distanzmontage möglich sein. Art und Dicke des Wandaufbaus werden beim Aufmaß geklärt.
Dämmung und Vormauerschale dürfen nicht unkontrolliert belastet werden. Distanzmontage oder ein eigener, verkleideter Stahlrahmen leiten die Kräfte sicher ab.
Holzaufbau und Verschraubungsrichtung müssen statisch funktionieren. Vorhandene Sparren und Anschlüsse werden geöffnet beziehungsweise überprüft, bevor eine Lösung festgelegt wird.
Wenn die Hauswand nicht tragen soll oder darf, kann das Dach mit zusätzlichen Stützen und geprüftem Rahmen eigenständig gegründet werden.
Ein typisches Glas-Terrassendach dieser Größe beginnt im beschriebenen Standardfall bei rund 7.799 Euro.
| Ausführung | Stärken | Zu beachten |
|---|---|---|
| VSG-Glas | langlebig, lichtstark, ruhig bei Regen, gut zu reinigen | höheres Gewicht; Glas und Tragwerk müssen statisch zusammenpassen |
| Polycarbonat | leicht, für Kellerabgänge, Eingänge oder Carports möglich | Ausdehnungsgeräusche, Alterung, aufwendigere Reinigung und produktspezifische Hagelgrenzen |
| Holz und Glas | warme Optik und individuelle Konstruktion | Holzunterbau kommt über den Tischlerpartner; Anschlüsse und Pflege sind gesondert zu planen |
Was Größe, Glas, Anschluss und Ausstattung am Preis verändern.
Vom ersten Foto bis zur Verglasung und Übergabe.
Was bereits beim offenen Dach vorbereitet werden sollte.
Profile, Glas, Entwässerung und Beschattung dauerhaft erhalten.
Die wichtigsten Punkte aus Beratung und Werkstattpraxis, verständlich zusammengefasst.
Ich nehme bei Terrassendächern standardmäßig 10 mm Verbundsicherheitsglas. Damit kann ich – wenn die Statik es erlaubt – größere Glasfelder und weniger Sparren bauen. Für den Kunden bedeutet das mehr Licht und weniger Schatten unter dem Dach.
Ja, meistens schon. Sagen Sie mir am besten gleich bei der ersten Planung, wenn Sie das Dach später schließen möchten. Dann plane ich Keilelemente, Stützen, Entwässerung und Markisenbreite so, dass Glasschiebewände später nicht an Fenstern oder Türen im Weg stehen.
Das kann ich nicht pauschal mit Ja oder Nein beantworten. Größe, Grundstück, Abstand zum Nachbarn und die Regeln in Berlin oder Brandenburg spielen dabei eine Rolle. Ich weise Sie darauf hin, wenn eine Genehmigung wahrscheinlich nötig ist; die endgültige Auskunft gibt das Bauamt oder unsere Fachplanerin.
Ich rate meinen Kunden grundsätzlich davon ab, einfach auf das Glas zu steigen. Wenn eine Reinigung nicht vom Rand aus möglich ist, kann eine saubere, ausreichend große Hartschaumplatte das Gewicht besser verteilen. Ganz wichtig: Die Platte muss vorne gegen Abrutschen gesichert sein, das Glas muss trocken sein und es braucht einen sicheren Schutz gegen Absturz. Im Zweifel rufen Sie uns vorher an.
Für einen Sitzplatz empfehle ich fast immer Glas: Es ist langlebig, bei Regen deutlich ruhiger und leichter zu reinigen. Polycarbonat nehme ich eher für Kellerabgänge, Eingänge oder Carports. Die Platten knacken bei Wärme, können innen Feuchtigkeit zeigen und werden mit den Jahren spröde. Dann reißen oder brechen sie schon bei kleineren Belastungen leichter.
Wir klären Nutzung, Wandaufbau, gewünschte Beschattung und eine realistische Budgetrichtung persönlich.