Warmwintergarten in Hennickendorf mit Panoramafront & mattem Glasdach
Auf rund 4,00 × 2,60 Metern entstand ein heller Wohnraum mit ruhigem Dachlicht. Die TS Aluminium Serie Veranda, Dreifach-Isolierglas, eine große Panoramascheibe und die seitliche heroal SL 77 Schiebeanlage wurden auf den Anschluss unter dem vorhandenen Dachkasten abgestimmt.

- Maße
- ca. 4,00 × 2,60 m
- Dachsystem
- TS Serie Veranda
- Verglasung
- 3-fach · Ug 0,6 / 0,5
- Oberfläche
- DB 703 Feinstruktur
Panoramablick nach vorn, Schiebeanlage zur Seite und gleichmäßiges Licht von oben.
Der Warmwintergarten verbindet ein wärmegedämmtes Dachsystem der TS Aluminium Serie Veranda mit Dreifach-Isolierverglasung. Die Front wird von einer großen Panoramascheibe geprägt; zwei integrierte Dreh-Kipp-Fenster ermöglichen Lüftung und erleichtern die Reinigung.
Links öffnet eine heroal SL 77 Schiebeanlage den Raum. Unter dem vorhandenen Dachkasten schließen 48 mm starke Aluminium-Paneele die hintere Zone. Das Fallrohr bleibt sichtbar und macht die Wasserführung nachvollziehbar.
Warum wurde das Dach mit matter Folie ausgeführt?
Die matte Folie im Sicherheitsglas streut das einfallende Tageslicht und nimmt dem direkten Blick durch das Dach die Härte. Das ersetzt keine regelbare Außenbeschattung, schafft in dieser Ausführung aber eine bewusst ruhige, gleichmäßige Deckenwirkung.

Wo sind Ug 0,6 und Ug 0,5 eingesetzt?
Dach und feststehende Frontflächen sind mit Dreifach-Isolierglas Ug 0,6 ausgeführt; die seitliche heroal SL 77 Anlage besitzt Dreifach-Isolierglas Ug 0,5. Beide Angaben sind reine Glaswerte. Für die energetische Einordnung des gesamten Wintergartens zählen zusätzlich Profile, Randverbund, Boden und Bauanschlüsse.


Wie wurde die kompakte Konstruktion bemessen?
Für dieses Projekt wurde eine statische Lastannahme von exakt 110 kg/m² angesetzt. Die Vorderfront steht auf zwei tragenden Stützen. Unter dem vorhandenen Dachkasten schließen 48 mm starke Aluminium-Paneele die nicht verglaste Anschlusszone.
Die projektbezogene Lastannahme ist keine pauschale Zusage für andere Standorte.
Lasten, Spannweiten, Anschlüsse und Profilwahl müssen für jedes Bauvorhaben neu geprüft werden. Die sichtbare Entwässerung wurde hier bewusst nicht verkleidet.

Wie sah die Anschlusszone vor dem geschlossenen Warmwintergarten aus?
Die mitgelieferten Bauzustandsbilder zeigen die vorbereitete Terrassenfläche und den Dachkastenanschluss. Sie dienen der technischen Einordnung; daraus wird kein künstlicher Vorher-Nachher-Vergleich konstruiert.


Die Details entscheiden über Licht, Lüftung und Alltagstauglichkeit.
Die Ausführung zeigt, wie unterschiedliche Glaswerte, Öffnungselemente und ein vorhandener Dachkasten zu einer gemeinsamen Lösung werden.
Warum zwei Dreh-Kipp-Fenster in der Panoramafront?
Sie ergänzen die seitliche Schiebeanlage um gezielte Lüftung. Gleichzeitig lassen sich die großen Frontflächen beim Reinigen besser erreichen.
Warum wurde keine Markise eingebaut?
Das Projekt wurde ohne Markise ausgeführt. Das matte Dachglas verändert Licht und Durchsicht, ist aber nicht mit einer regelbaren Außenbeschattung gleichzusetzen.
Warum bleiben Paneele und Fallrohr sichtbar?
Beide Bauteile lösen konkrete Schnittstellen. Die Paneele schließen die Zone unter dem Dachkasten; das sichtbare Fallrohr führt das Dachwasser eindeutig ab.
Ein kompakter Warmwintergarten mit überraschend weitem Blick.
Panoramafront, seitliche Öffnung und das gleichmäßig helle Dach lassen die rund 10,4 m² Grundfläche großzügig wirken. Kundennamen, genaue Anschrift und Vertragswerte werden nicht veröffentlicht.

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