Individuelle Gebäudehülle
TS-Aluminium-Dachsysteme werden mit wärmegedämmten heroal Fenstern, Türen, Festfeldern oder Hebe-Schiebeelementen kombiniert.

Ganzjährig nutzbar bedeutet: Dach, Boden, Verglasung, Beschattung, Lüftung und Heizung werden gemeinsam geplant.
Eine schöne Aluminium-Glas-Fassade allein macht noch keinen ganzjährig behaglichen Raum. Bodenplatte, Frostschutz, Abdichtung gegen Erdfeuchte, thermisch getrennte Anschlüsse und der Übergang zum bestehenden Haus bestimmen mit, ob Wärme und Feuchte dauerhaft beherrscht werden.
TS-Aluminium-Dachsysteme werden mit wärmegedämmten heroal Fenstern, Türen, Festfeldern oder Hebe-Schiebeelementen kombiniert.
Hebe-Schiebeelemente schaffen breite Übergänge zum Garten. Schwellen und Entwässerung werden früh geplant, damit Bedienbarkeit und Anschluss zusammenpassen.
Außenliegende Dachmarkisen, seitliche ZIP-Screens, Sonnenschutzglas, Öffnungsflächen und automatische Steuerung wirken als Gesamtsystem.
Bodenplatte, Heizung, Elektro-, Putz- und Bodenarbeiten können über passende Fachbetriebe in den Projektablauf eingebunden werden.
Dach, Glasfassade, Bodenplatte, Hausanschluss, Heizung, Lüftung und sommerlicher Wärmeschutz müssen als Gebäudehülle zusammenarbeiten. Entscheidend ist die gewünschte Raumtemperatur: Ein gelegentlich genutzter Essplatz stellt andere Anforderungen als ein dauerhaftes zweites Wohnzimmer.
Die Auswahl richtet sich nach Bestand, Nutzung, energetischem Konzept, Scheibengröße und Förderfähigkeit. Höhere Dämmwerte lohnen nur, wenn Boden, Dach, Profile und Anschlüsse das gleiche Ziel verfolgen. Eine einzelne besonders gute Scheibe kann Wärmebrücken an anderer Stelle nicht ausgleichen.
Der Glasaufbau wird für Position, Größe und Lastfall geplant. Sonnenschutz-, Matt- und Wärmeschutzverglasungen sind möglich. Regelbare Beschattung bleibt dennoch wichtig, weil sie sich an Jahreszeit, Tageszeit und Nutzung anpassen lässt.
Eine Wohnraumerweiterung braucht einen tragfähigen, frost- und feuchtesicheren Aufbau. Gründung, Frostschutz, Dämmung, Abdichtung und spätere Fußbodenhöhe werden auf Haus, Baugrund und Öffnung abgestimmt. Die Bodenplatte ist deshalb im Preisbeispiel separat ausgewiesen.
Profile, Schwellen und Anschlüsse werden so verbunden, dass Dämm- und Abdichtungsebenen möglichst durchlaufen. Im Sockelbereich müssen Innen- und Außenseite, Entwässerung und Anschluss an das vorhandene Mauerwerk gemeinsam funktionieren.
Hebe-Schiebeelemente können sehr niedrige Übergänge ermöglichen. Ob vollständig schwellenlos gebaut werden kann, hängt von Aufbauhöhe, Entwässerung, Abdichtung und dem vorhandenen Hausboden ab.
Fußbodenheizung, Heizkörper, Konvektoren, Wärmepumpe oder Klimagerät sind je nach Gebäude möglich. Der vorhandene Heizungsfachbetrieb sollte prüfen, ob Leistung, Heizkreis und Verteiler zur Erweiterung passen. Alternativ können elektrische Heizflächen gezielt in Sitzbereichen eingesetzt werden.
Eine Überglasmarkise kann über die Dachkante hinausfahren und dadurch auch tiefere Sonnenstände abschatten. Seitliche ZIP-Screens ergänzen den Schutz an Glasfassaden. Wind-, Regen- und Sonnensensoren fahren die Anlagen abhängig von den eingestellten Bedingungen ein oder aus.
Dachfenster, Schiebeöffnungen und motorische Spindelantriebe lassen sich in eine Steuerung integrieren. Ein abgestimmtes Konzept berücksichtigt Innentemperatur, Feuchte, Wind und die tatsächliche Nutzung des Raums.
Für die Planung werden vorhandene Hauszeichnungen, ein aktueller Lageplan, Angaben zu Leitungen, Gebäudeaufbau und gewünschter Nutzung benötigt. Ob Genehmigung, Statik, Wärmeschutznachweis, Brandschutz oder Nachbarbeteiligung erforderlich sind, wird für das Grundstück fachlich geprüft.
Planung und Genehmigung können mehrere Monate beanspruchen. Für Fertigung und Baustelle kommen Bodenplatte, Dachkonstruktion, Verglasung, Seitenelemente, Beschattung und Innenausbau in abgestimmten Etappen hinzu. Ein Gesamtprojekt erstreckt sich deshalb häufig über mehrere Wochen.
Karalus plant, fertigt und montiert die Aluminium-Glas-Konstruktion. Für Erd-, Boden-, Heizungs-, Elektro-, Putz- und Ausbauarbeiten werden bewährte Fachpartner einbezogen, damit der Kunde nicht jede Schnittstelle allein lösen muss.
Der Wohnwintergarten erweitert das Haus über die ursprüngliche Fassade hinaus. Ein TS-Aluminium-Veranda-Dach, heroal-Hebe-Schiebeelemente, Dreifachverglasung mit dunklem Scheibenzwischenraum, KADECO 520 und seitliche ZIP-Screens wurden als zusammenhängende Lösung geplant.
Die Dachmarkise hält Wärme oberhalb der Verglasung zurück. ZIP-Screens reagieren auf tief stehende Sonne und schaffen bei Bedarf Sichtschutz. Die Steuerung stimmt die Anlagen auf Wetter und gewünschte Innenbedingungen ab.
Projekt mit Bildern und Video ansehenDie bestehende Küchenfront wurde geöffnet und der Wohnwintergarten als ganzjährig nutzbarer Essbereich angeschlossen. Dreifachverglasung mit schwarzem Scheibenzwischenraum, Fußbodenheizung, Fliesenboden, große Öffnungen und geregelte Außenbeschattung wurden zu einem Raumkonzept verbunden.

Zweifach- oder Dreifachverglasung, VSG-Sicherheitsanteile, Sonnenschutzglas und große Scheiben werden passend zu Nachweis und Nutzung gewählt.
Eine KADECO 520 liegt oberhalb des Glasdachs und kann Wärme abhalten, bevor sie in den Raum gelangt. Seitliche ZIP-Screens fangen tief stehende Sonne ab.
Hebe-Schiebeelemente, Dreh-Kipp-Fenster oder motorische Dachöffnungen ermöglichen einen wirksamen Luftwechsel. Automatische Steuerungen reagieren auf Wetter und Temperatur.
Fußbodenheizung, Heizkörper, Konvektoren, Wärmepumpe oder elektrische Zonenheizung werden mit dem Fachbetrieb und dem vorhandenen Heizsystem abgestimmt.
Das genannte Einstiegsbeispiel umfasst Dachkonstruktion, zwei feste Seitenelemente und ein Hebe-Schiebeelement mit Zweifachverglasung. Für eine hochwärmegedämmte Ausführung mit Dreifachverglasung liegt die Orientierung eher bei etwa 50.000 bis 55.000 Euro.
Die genannten Beträge ordnen einen 5 × 3 Meter großen Wohnwintergarten grob ein. Gebäudehülle, Nachweise, Bodenplatte, Haustechnik, Ausbau und Zugang werden projektspezifisch kalkuliert.
Nutzung, Wunschtemperatur, Hausunterlagen, Bauort, Ausrichtung und Budget werden geklärt.
Aufmaß, Entwurf, Statik, Genehmigung, Energie- und Anschlussdetails werden koordiniert.
Bodenplatte und Anschlüsse werden vorbereitet; Profile und Elemente entstehen nach Aufmaß.
Dach, Seitenelemente, Glas, Beschattung und angrenzende Gewerke werden nacheinander fertiggestellt.
Die wichtigsten Punkte aus Beratung und Werkstattpraxis, verständlich zusammengefasst.
Ich erkläre den Unterschied so: Ein Kaltwintergarten verlängert die Terrassensaison, bleibt aber ungedämmt. Ein Wohnwintergarten ist ein richtiger Teil des Hauses. Boden, Dach, Fenster, Heizung und Anschlüsse müssen deshalb genauso zusammenpassen wie bei einem neuen Wohnraum.
Ich frage zuerst, wie warm Sie den Raum im Winter wirklich haben möchten. Für gelegentliche Nutzung und etwa 10 bis 15 Grad kann eine gute Zweifachverglasung reichen. Wenn Sie dort täglich bei 22 oder 23 Grad wohnen möchten, sollte das ganze Bauteil – nicht nur das Glas – entsprechend stark gedämmt sein.
Bei einem neuen beheizten Wohnraum müssen Bauantrag, Statik und Wärmeschutz normalerweise vor der Fertigung geklärt werden. Wir liefern unserer Fachplanerin Maße und Konstruktion und koordinieren die Unterlagen mit Ihnen.
Ich vergleiche das gern mit dem Auto am Morgen: Die Außenscheibe bleibt bei gut gedämmtem Glas kalt. Treffen feuchte Luft, Tau vom Rasen und kalte Scheibe zusammen, kann sie außen beschlagen. Das verschwindet wieder und ist nicht automatisch ein Glasfehler.
Ich rechne für Planung und Genehmigung je nach Bauamt mit mehreren Monaten. Auf der Baustelle kommen Bodenplatte, Dach, Seitenelemente, Glas, Markise und Innenausbau nacheinander. Mit den Wartezeiten dazwischen dauert der praktische Bauablauf häufig anderthalb bis zwei Monate.
Fotos, Hausunterlagen, Bauort und ungefähre Maße reichen für den ersten persönlichen Abgleich.