Eigene Karalus-Referenz · EisenhüttenstadtWohnwintergarten in Eisenhüttenstadt mit Glasdach und großen Hebe-Schiebeelementen
Wohnwintergarten Berlin und Brandenburg

Wohnwintergarten als echter neuer Raum für Ihr Zuhause

Ganzjährig nutzbar bedeutet: Dach, Boden, Verglasung, Beschattung, Lüftung und Heizung werden gemeinsam geplant.

Wohnraum statt Wetterschutz

Ein Wohnwintergarten beginnt unterhalb der sichtbaren Konstruktion.

Eine schöne Aluminium-Glas-Fassade allein macht noch keinen ganzjährig behaglichen Raum. Bodenplatte, Frostschutz, Abdichtung gegen Erdfeuchte, thermisch getrennte Anschlüsse und der Übergang zum bestehenden Haus bestimmen mit, ob Wärme und Feuchte dauerhaft beherrscht werden.

Individuelle Gebäudehülle

TS-Aluminium-Dachsysteme werden mit wärmegedämmten heroal Fenstern, Türen, Festfeldern oder Hebe-Schiebeelementen kombiniert.

Große Öffnungen

Hebe-Schiebeelemente schaffen breite Übergänge zum Garten. Schwellen und Entwässerung werden früh geplant, damit Bedienbarkeit und Anschluss zusammenpassen.

Sommerlicher Wärmeschutz

Außenliegende Dachmarkisen, seitliche ZIP-Screens, Sonnenschutzglas, Öffnungsflächen und automatische Steuerung wirken als Gesamtsystem.

Gewerke koordiniert

Bodenplatte, Heizung, Elektro-, Putz- und Bodenarbeiten können über passende Fachbetriebe in den Projektablauf eingebunden werden.

Ganzjähriger Wohnraum

Ein Wohnwintergarten ist ein Bauprojekt – kein geschlossenes Terrassendach.

Dach, Glasfassade, Bodenplatte, Hausanschluss, Heizung, Lüftung und sommerlicher Wärmeschutz müssen als Gebäudehülle zusammenarbeiten. Entscheidend ist die gewünschte Raumtemperatur: Ein gelegentlich genutzter Essplatz stellt andere Anforderungen als ein dauerhaftes zweites Wohnzimmer.

Zwei- oder Dreifachverglasung

Die Auswahl richtet sich nach Bestand, Nutzung, energetischem Konzept, Scheibengröße und Förderfähigkeit. Höhere Dämmwerte lohnen nur, wenn Boden, Dach, Profile und Anschlüsse das gleiche Ziel verfolgen. Eine einzelne besonders gute Scheibe kann Wärmebrücken an anderer Stelle nicht ausgleichen.

VSG über Kopf, Sicherheitsglas an den Seiten

Der Glasaufbau wird für Position, Größe und Lastfall geplant. Sonnenschutz-, Matt- und Wärmeschutzverglasungen sind möglich. Regelbare Beschattung bleibt dennoch wichtig, weil sie sich an Jahreszeit, Tageszeit und Nutzung anpassen lässt.

Bodenplatte und Hausanschluss

Wärme und Feuchtigkeit werden von unten nach oben geplant.

Eine Wohnraumerweiterung braucht einen tragfähigen, frost- und feuchtesicheren Aufbau. Gründung, Frostschutz, Dämmung, Abdichtung und spätere Fußbodenhöhe werden auf Haus, Baugrund und Öffnung abgestimmt. Die Bodenplatte ist deshalb im Preisbeispiel separat ausgewiesen.

Thermische Trennung ohne Lücken

Profile, Schwellen und Anschlüsse werden so verbunden, dass Dämm- und Abdichtungsebenen möglichst durchlaufen. Im Sockelbereich müssen Innen- und Außenseite, Entwässerung und Anschluss an das vorhandene Mauerwerk gemeinsam funktionieren.

Schwellenarm in den Garten

Hebe-Schiebeelemente können sehr niedrige Übergänge ermöglichen. Ob vollständig schwellenlos gebaut werden kann, hängt von Aufbauhöhe, Entwässerung, Abdichtung und dem vorhandenen Hausboden ab.

Heizung, Lüftung und Sonnenschutz

Behaglichkeit entsteht nicht allein durch gutes Glas.

Fußbodenheizung, Heizkörper, Konvektoren, Wärmepumpe oder Klimagerät sind je nach Gebäude möglich. Der vorhandene Heizungsfachbetrieb sollte prüfen, ob Leistung, Heizkreis und Verteiler zur Erweiterung passen. Alternativ können elektrische Heizflächen gezielt in Sitzbereichen eingesetzt werden.

Sommerliche Überhitzung außen stoppen

Eine Überglasmarkise kann über die Dachkante hinausfahren und dadurch auch tiefere Sonnenstände abschatten. Seitliche ZIP-Screens ergänzen den Schutz an Glasfassaden. Wind-, Regen- und Sonnensensoren fahren die Anlagen abhängig von den eingestellten Bedingungen ein oder aus.

Lüften und automatisch reagieren

Dachfenster, Schiebeöffnungen und motorische Spindelantriebe lassen sich in eine Steuerung integrieren. Ein abgestimmtes Konzept berücksichtigt Innentemperatur, Feuchte, Wind und die tatsächliche Nutzung des Raums.

Genehmigung und Bauablauf

Unterlagen früh sammeln, bevor die Fertigung beginnt.

Für die Planung werden vorhandene Hauszeichnungen, ein aktueller Lageplan, Angaben zu Leitungen, Gebäudeaufbau und gewünschter Nutzung benötigt. Ob Genehmigung, Statik, Wärmeschutznachweis, Brandschutz oder Nachbarbeteiligung erforderlich sind, wird für das Grundstück fachlich geprüft.

Realistische Zeitplanung

Planung und Genehmigung können mehrere Monate beanspruchen. Für Fertigung und Baustelle kommen Bodenplatte, Dachkonstruktion, Verglasung, Seitenelemente, Beschattung und Innenausbau in abgestimmten Etappen hinzu. Ein Gesamtprojekt erstreckt sich deshalb häufig über mehrere Wochen.

Gewerke aus einer Hand koordinieren

Karalus plant, fertigt und montiert die Aluminium-Glas-Konstruktion. Für Erd-, Boden-, Heizungs-, Elektro-, Putz- und Ausbauarbeiten werden bewährte Fachpartner einbezogen, damit der Kunde nicht jede Schnittstelle allein lösen muss.

Referenz Eisenhüttenstadt

Aus der geöffneten Küchenfront wurde ein neuer Essbereich.

Der Wohnwintergarten erweitert das Haus über die ursprüngliche Fassade hinaus. Ein TS-Aluminium-Veranda-Dach, heroal-Hebe-Schiebeelemente, Dreifachverglasung mit dunklem Scheibenzwischenraum, KADECO 520 und seitliche ZIP-Screens wurden als zusammenhängende Lösung geplant.

Regelbarer Sonnen- und Sichtschutz

Die Dachmarkise hält Wärme oberhalb der Verglasung zurück. ZIP-Screens reagieren auf tief stehende Sonne und schaffen bei Bedarf Sichtschutz. Die Steuerung stimmt die Anlagen auf Wetter und gewünschte Innenbedingungen ab.

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Referenz Eisenhüttenstadt

Von der Küche direkt in den neuen Essbereich.

Die bestehende Küchenfront wurde geöffnet und der Wohnwintergarten als ganzjährig nutzbarer Essbereich angeschlossen. Dreifachverglasung mit schwarzem Scheibenzwischenraum, Fußbodenheizung, Fliesenboden, große Öffnungen und geregelte Außenbeschattung wurden zu einem Raumkonzept verbunden.

Blick aus der Küche in den Wohnwintergarten in Eisenhüttenstadt
Die geöffnete Küchenfront verbindet Bestand und neuen Essbereich.

Ausführung im Überblick

Dach
TS Aluminium, Serie Veranda
Öffnung
heroal S 77 SL Hebe-Schiebeelemente
Beschattung
KADECO 520 und seitliche ZIP-Screens
Steuerung
Wetter- und Smart-Home-Steuerung von Elsner Elektronik
Innenausbau
Fußbodenheizung und neuer Fliesenboden
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Winter und Sommer zusammendenken

Wärmeschutz ohne Hitzefalle.

Verglasung

Zweifach- oder Dreifachverglasung, VSG-Sicherheitsanteile, Sonnenschutzglas und große Scheiben werden passend zu Nachweis und Nutzung gewählt.

Beschattung außen

Eine KADECO 520 liegt oberhalb des Glasdachs und kann Wärme abhalten, bevor sie in den Raum gelangt. Seitliche ZIP-Screens fangen tief stehende Sonne ab.

Lüftung

Hebe-Schiebeelemente, Dreh-Kipp-Fenster oder motorische Dachöffnungen ermöglichen einen wirksamen Luftwechsel. Automatische Steuerungen reagieren auf Wetter und Temperatur.

Heizung

Fußbodenheizung, Heizkörper, Konvektoren, Wärmepumpe oder elektrische Zonenheizung werden mit dem Fachbetrieb und dem vorhandenen Heizsystem abgestimmt.

Budgetorientierung 5 × 3 Meter

Wohnwintergarten ab etwa 45.000 bis 48.000 Euro.

Das genannte Einstiegsbeispiel umfasst Dachkonstruktion, zwei feste Seitenelemente und ein Hebe-Schiebeelement mit Zweifachverglasung. Für eine hochwärmegedämmte Ausführung mit Dreifachverglasung liegt die Orientierung eher bei etwa 50.000 bis 55.000 Euro.

Die genannten Beträge ordnen einen 5 × 3 Meter großen Wohnwintergarten grob ein. Gebäudehülle, Nachweise, Bodenplatte, Haustechnik, Ausbau und Zugang werden projektspezifisch kalkuliert.

Im Beispiel berücksichtigt

  • TS-Aluminium-Dachkonstruktion
  • heroal Seitenelemente und Hebe-Schiebelösung
  • außenliegende Dachbeschattung
  • Fertigung und Montage der Aluminium-Glas-Konstruktion

Gesondert zu kalkulieren

  • Fundamente und Bodenplatte, häufig weitere 3.000 bis 5.000 Euro oder mehr
  • Bauantrag, Statik und Wärmeschutznachweis
  • Heizung, Elektro, Bodenbelag und Innenausbau
  • besondere Zugänge, Kranleistungen und Rückbau am Bestand
Vom Wunsch zum neuen Raum

Der Ablauf in abgestimmten Etappen.

Bedarf und Vorprüfung

Nutzung, Wunschtemperatur, Hausunterlagen, Bauort, Ausrichtung und Budget werden geklärt.

Fachplanung

Aufmaß, Entwurf, Statik, Genehmigung, Energie- und Anschlussdetails werden koordiniert.

Baukörper und Fertigung

Bodenplatte und Anschlüsse werden vorbereitet; Profile und Elemente entstehen nach Aufmaß.

Montage und Ausbau

Dach, Seitenelemente, Glas, Beschattung und angrenzende Gewerke werden nacheinander fertiggestellt.

Häufige Fragen

Klare Antworten vor der Planung.

Die wichtigsten Punkte aus Beratung und Werkstattpraxis, verständlich zusammengefasst.

Was unterscheidet einen Wohnwintergarten vom Kaltwintergarten?

Ich erkläre den Unterschied so: Ein Kaltwintergarten verlängert die Terrassensaison, bleibt aber ungedämmt. Ein Wohnwintergarten ist ein richtiger Teil des Hauses. Boden, Dach, Fenster, Heizung und Anschlüsse müssen deshalb genauso zusammenpassen wie bei einem neuen Wohnraum.

Zweifach- oder Dreifachverglasung?

Ich frage zuerst, wie warm Sie den Raum im Winter wirklich haben möchten. Für gelegentliche Nutzung und etwa 10 bis 15 Grad kann eine gute Zweifachverglasung reichen. Wenn Sie dort täglich bei 22 oder 23 Grad wohnen möchten, sollte das ganze Bauteil – nicht nur das Glas – entsprechend stark gedämmt sein.

Braucht ein Wohnwintergarten eine Baugenehmigung?

Bei einem neuen beheizten Wohnraum müssen Bauantrag, Statik und Wärmeschutz normalerweise vor der Fertigung geklärt werden. Wir liefern unserer Fachplanerin Maße und Konstruktion und koordinieren die Unterlagen mit Ihnen.

Warum beschlägt eine Dreifachverglasung manchmal außen?

Ich vergleiche das gern mit dem Auto am Morgen: Die Außenscheibe bleibt bei gut gedämmtem Glas kalt. Treffen feuchte Luft, Tau vom Rasen und kalte Scheibe zusammen, kann sie außen beschlagen. Das verschwindet wieder und ist nicht automatisch ein Glasfehler.

Wie lange dauert ein Wohnwintergarten?

Ich rechne für Planung und Genehmigung je nach Bauamt mit mehreren Monaten. Auf der Baustelle kommen Bodenplatte, Dach, Seitenelemente, Glas, Markise und Innenausbau nacheinander. Mit den Wartezeiten dazwischen dauert der praktische Bauablauf häufig anderthalb bis zwei Monate.

Wohnraum im Licht

Beschreiben Sie, wie Sie den neuen Raum nutzen möchten.

Fotos, Hausunterlagen, Bauort und ungefähre Maße reichen für den ersten persönlichen Abgleich.

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